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The Economist
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The Economist [] (deutsch âder Ăkonomâ) ist eine internationale Wochenzeitung, die im Magazinformat gedruckt und digital veröffentlicht wird und sich auf aktuelle Nachrichten, internationale Wirtschaft, Politik und Technologie konzentriert.cite-ref-2[2] Sie hat ihren Sitz in London und verfĂŒgt ĂŒber zentrale RedaktionsbĂŒros in den USA sowie in den wichtigen StĂ€dten Kontinentaleuropas, Asiens und des Nahen Ostens.cite-ref-3[3]
Das Nachrichtenmagazin gehört der Economist Group. Im August 2015 verĂ€uĂerte die Mediengruppe Pearson ihren 50-prozentigen Anteil an der Economist Group. Etwas unter 40 % der GeschĂ€ftsanteile ging an Exor, die Investmentgesellschaft der italienischen Unternehmerfamilie Agnelli, und der Rest i. H. v. etwas mehr als 10 % der GeschĂ€ftsanteile an die Economist Group selbst.cite-ref-4[4] Im Jahr 2020 betrug die weltweite Auflage von Druck und digitaler PrĂ€senz ĂŒber 1,7 Millionen.cite-ref-5[5]
The Economist wurde 1843 vom schottischen Ăkonomen James Wilson gegrĂŒndet, um UnterstĂŒtzung fĂŒr die Abschaffung der britischen Corn Laws zu sammeln.cite-ref-7-6-0[6] Im Laufe der Zeit dehnte sich die Berichterstattung der Zeitung auf die politische Ăkonomie aus und begann schlieĂlich, Artikel ĂŒber aktuelle Ereignisse, Finanzen, Handel und britische Politik zu veröffentlichen.cite-ref-8-7-0[7] WĂ€hrend des 20. Jahrhunderts wurden Layout und Format erweitert und Meinungsspalten, Sonderberichte, politische Cartoons, Leserbriefe, Titelgeschichten, Kunstkritik, Buchbesprechungen und technologische Entwicklungen hinzugefĂŒgt.cite-ref-2-8-0[8] Die Zeitung ist unter anderem an ihrem roten Logo zu erkennen.cite-ref-9[9] Die Artikel werden anonym und ohne Autorenzeile geschrieben.cite-ref-9-10-0[10]
Die redaktionelle Haltung des Economist basiert auf dem klassischen Liberalismus und sieht sich in der Tradition von Adam Smith, John Stuart Mill, John Locke, David Hume und William Ewart Gladstone.cite-ref-4-11-0[11] Die Zeitung unterstĂŒtzt sozialliberale Anliegen.cite-ref-10-12-0[12]cite-ref-11-13-0[13] The Economist setzt sich auĂerdem fĂŒr Wirtschaftsliberalismus ein, insbesondere fĂŒr freie MĂ€rkte, Freihandel, freie Einwanderung, Deregulierung und Globalisierung.cite-ref-12-14-0[14]
Contents
âą Geschichte
âą Profil
âą Auflage
âą Indizes
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geschichte
The Economist wurde 1843 von James Wilson gegrĂŒndet und erschien erstmals am 2. September desselben Jahres.cite-ref-7-6-1[6] Die Zeitung wurde ins Leben gerufen, um die Kampagne zur Aufhebung der Corn Laws und der protektionistischen Getreidegesetze zu unterstĂŒtzen und den Freihandel zu fördern.cite-ref-8-7-1[7] Der Titel der Publikation spiegelt diese politische Ausrichtung wider, der damalige Begriff Ăkonomismus bezeichnete den Wirtschaftsliberalismus. Obwohl die Corn Laws 1846 abgeschafft wurden, blieb die Zeitschrift bestehen und Wilsons liberalen Ideen treu.cite-ref-2-8-1[8]
Wilson beschrieb die Aufgabe des Economist als Teilnahme an âeinem heftigen Wettbewerb zwischen der Intelligenz, die vorwĂ€rts drĂ€ngt, und einer unwĂŒrdigen, schĂŒchternen Ignoranz, die unseren Fortschritt behindertâ, eine Phrase, die immer noch als Mission im Impressum der Zeitung erscheint.cite-ref-15[15] The Economist galt damals als eine der kompetentesten und intelligentesten westlichen Zeitschriften.cite-ref-16[16] Karl Marx war der Ansicht, dass die Zeitung die Interessen der Bourgeoisie am besten verkörpere.cite-ref-17[17] 1915 bezeichnete Lenin The Economist als Zeitschrift, die am klĂŒgsten fĂŒr britische MillionĂ€re spreche.cite-ref-18[18]
1920 stieg die Auflage der Zeitschrift auf 6.170 StĂŒck. 1934 wurde sie erstmals grundlegend umgestaltet. Das aktuelle rote Logo wurde 1959 von Reynolds Stone erstellt.cite-ref-2-8-2[8] 1971 Ă€nderte The Economist sein Broadsheet-Format in eine gebundene Formatierung im Stil eines Magazins.cite-ref-19[19] Im Januar 2012 startete die Zeitschrift eine neue wöchentliche Sektion, die ausschlieĂlich China gewidmet ist, die erste Sektion fĂŒr neue LĂ€nder seit der EinfĂŒhrung einer Sektion ĂŒber die Vereinigten Staaten im Jahr 1942.cite-ref-20[20]
Ab dem 23. MĂ€rz 2006 war John Micklethwait Chefredakteur. Er wechselte zum Anfang 2015 zu Bloomberg News. Beim Economist folgte ihm am 2. Februar 2015 Zanny Minton Beddoes.cite-ref-21[21]
2005 bezeichnete die Chicago Tribune The Economist als beste englischsprachige Zeitung. Ihre StÀrken lÀgen in der internationalen Berichterstattung.cite-ref-22[22]
Der italienische MinisterprĂ€sident Silvio Berlusconi bezeichnete die Zeitschrift im Jahr 2006, nachdem er in der Zeitung mehrfach scharf kritisiert worden war, in Anlehnung an das Wort Kommunismus als âecommunistâ.cite-ref-23[23]
2012 soll The Economist den Computer des Richters Mohammed Nizamul Huq vom Obersten Gerichtshof in Bangladesch gehackt haben.cite-ref-24[24] Dabei deckte die Zeitung schwere Vergehen auf, was zu seinem RĂŒcktritt als Vorsitzender des International Crimes Tribunal fĂŒhrte.cite-ref-25[25]
2013 unterstellte ein Autor des Forbes Magazine den anonym schreibenden Ăkonomen eine egalitĂ€re Sicht und ein einseitiges Parteiergreifen fĂŒr Positionen, die Wirtschaftswachstum bedeuteten, ohne simplifiziert auszugeben, dass es nur eine rechnerische GröĂe sei. Die kontrĂ€re Sicht, etwa zur VergröĂerung der heimischen Bevölkerung, komme zu kurz mit allerlei verpassten auch ökonomischen Chancen.cite-ref-26[26]
Im August 2015 verkaufte die Mediengruppe Pearson ihren 50-%-Anteil an der Zeitung fĂŒr 469 Mio. GBP (541 Mio. Euro) an die Investmentgesellschaft der italienischen Unternehmerfamilie Agnelli, und die Zeitung erwarb die verbleibenden Anteile fĂŒr 182 Mio. GBP (209 Mio. Euro).cite-ref-27[27]cite-ref-28[28]
The Economist wird in den meisten LĂ€ndern der Welt gekauft, vor allem aber in Nordamerika (54 %), in GroĂbritannien (19 %) und in Kontinentaleuropa (15 %), darunter Deutschland und Frankreich (je 2 %).cite-ref-abc-29-0[29]cite-ref-media-30-0[30]cite-ref-1-31-0[31]
Am 15. September 2018 erschien die Ausgabe Nr. 9109 als JubilÀumsausgabe zum 175-jÀhrigen Bestehen.cite-ref-0-32-0[32]
Profil
Schwerpunkte der Berichterstattung des Economist sind Politik, Wirtschaft und Finanzen, aber auch Themen wie Wissenschaft und Technik, sowie Literatur und Kunst werden in jeder Ausgabe behandelt.
Artikel nehmen oft eine redaktionelle Haltung ein und tragen fast nie eine Verfasserzeile; nicht einmal der Name des Chefredakteurs ist in der Ausgabe abgedruckt.cite-ref-33[33] Der Tradition des Blattes folgend unterzeichnet er nur einen einzigen Artikel namentlich: den seines Abschieds.cite-ref-9-10-1[10] Der Autor eines Texts wird nur unter bestimmten UmstĂ€nden benannt: wenn namhafte Personen aufgefordert werden, MeinungsbeitrĂ€ge zu verfassen, Journalisten des Economist Sonderberichte zusammenstellen oder um einen potenziellen Interessenkonflikt bei einer Buchbesprechung hervorzuheben. Die Namen der Herausgeber und Korrespondenten von The Economist finden sich auf den Seiten des Medienverzeichnisses der Website.cite-ref-34[34] Online-Blog-Artikel sind mit den Initialen des Autors signiert und Autoren von Print-Storys dĂŒrfen ihre Urheberschaft auf ihren persönlichen Websites vermerken.cite-ref-35[35] Es gibt drei redaktionelle und geschĂ€ftliche Bereiche, in denen die AnonymitĂ€t der Autoren zur StĂ€rkung der MarkenidentitĂ€t beigetragen hat: kollektives und konsistentes Sprach-, Talent- und Newsroom-Management sowie MarkenstĂ€rke und -klarheit.cite-ref-36[36]
Die Herausgeber sagen, dass die AnonymitĂ€t notwendig sei, da eine einheitliche Stimme und Persönlichkeit der Zeitung wichtiger sei als die IdentitĂ€t einzelner Journalisten. AuĂerdem solle dadurch eine gemeinsame Anstrengung widerspiegelt werden.cite-ref-37[37] In den meisten Artikeln bezeichnen sich Autoren als âIhr Korrespondentâ oder âdieser Rezensentâ. Die Autoren der betitelten Meinungsspalten beziehen sich in der Regel auf den Titel der Spalte.
The Economist setzt bei seiner Leserschaft eine Vertrautheit mit grundlegenden Konzepten der klassischen Nationalökonomie voraus. Zum Beispiel erklĂ€rt die Zeitung keine Begriffe wie unsichtbare Hand, Makroökonomie oder Nachfragekurve und die Theorie des komparativen Kostenvorteils wird nur kurz erlĂ€utert. Wirtschaftswissenschaftliche Artikel setzen aber keine formelle ökonomische Bildung des Lesers voraus und zielen darauf ab, dem interessierten Laien zugĂ€nglich zu sein. In der Regel werden kurze französische (und deutsche) Zitate nicht ĂŒbersetzt. Die Zeitung beschreibt selbst von bekannten Unternehmen deren GeschĂ€ftsfeld und schreibt beispielsweise von âGoldman Sachs, eine Investmentbankâ.cite-ref-38[38] The Economist ist bekannt fĂŒr seine weit verbreitete Verwendung von Wortspielen, Anspielungen und Metaphern sowie fĂŒr Alliteration und Assonanz, insbesondere in seinen Ăberschriften und Bildunterschriften.cite-ref-39[39]
Der Economist hat historisch darauf bestanden, sich selbst als Zeitung zu bezeichnen und nicht als Nachrichtenmagazin.cite-ref-40[40]cite-ref-3-41-0[41] In GroĂbritannien und den Vereinigten Staaten ist der Economist gesetzlich als Zeitung eingestuft.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43] Die meisten Datenbanken und Anthologien katalogisieren The Economist als Zeitung, die im Magazin- oder Journalformat gedruckt wird.cite-ref-3-41-1[41]
Redaktionelle Haltung
Die redaktionelle Haltung des Economist basiert auf dem klassischen Liberalismus.cite-ref-4-11-1[11]
The Economist unterstĂŒtzt sozialliberale Anliegen.cite-ref-10-12-1[12] AuĂerdem wurde das US-Steuersystem als ungerecht kritisiertcite-ref-45[45] und die Zeitung argumentiert fĂŒr staatliche Regulation wie ein Rauchverbot in der Ăffentlichkeit,cite-ref-46[46] oder ein weltweites Verbot von PrĂŒgelstrafe fĂŒr Kinder sowie strenge Gesetze zum Waffenbesitz.cite-ref-47[47]cite-ref-48[48] The Economist befĂŒrwortet konsequent staatliche Migrationshilfen und eine freie Schulwahl durch die Eltern mittels Bildungsgutscheinen.cite-ref-49[49]cite-ref-50[50]
The Economist unterstĂŒtzt Klimaschutz-MaĂnahmen gegen die globale ErwĂ€rmung.cite-ref-51[51] Der Klimawandel solle dabei durch effiziente und effektive Instrumente wie einen CO2-Preis und Emissionsrechtehandel bekĂ€mpft werden.cite-ref-52[52]cite-ref-53[53] 1997 schrieb die Zeitung, dass die Vereinigten Staaten âgefĂ€hrliche Anzeichenâ dafĂŒr zeigten, die EntwicklungslĂ€nder als Ausrede zu benutzen, um nichts gegen die globale ErwĂ€rmung zu unternehmen.cite-ref-54[54] In einem Leitartikel vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 erklĂ€rte The Economist, dass das Risiko eines katastrophalen Klimawandels und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft die wirtschaftlichen Kosten einer BekĂ€mpfung des Klimawandels bei weitem ĂŒberwögen.cite-ref-55[55] Die Zeitung unterstĂŒtzt das Ăbereinkommen von Paris und setzt sich fĂŒr eine VerschĂ€rfung der globalen Klimaziele ein.cite-ref-56[56]
The Economist befĂŒrwortete den Beitritt GroĂbritanniens zur EuropĂ€ischen Wirtschaftsgemeinschaft und die Mitgliedschaft in der EuropĂ€ischen Union.cite-ref-57[57] Allerdings wird die EU-BĂŒrokratie fĂŒr ihre Ineffizienz kritisiert.cite-ref-58[58] Im EU-Mitgliedschaftsreferendum im Vereinigten Königreich 2016 sprach sich The Economist fĂŒr die âRemainâ-Kampagne aus.cite-ref-59[59] Die Zeitung war gegen einen harten Brexit und forderte ein zweites Referendum.cite-ref-60[60]cite-ref-61[61]
Die Zeitung setzt sich auĂerdem fĂŒr globale Freihandelsabkommen ein.cite-ref-62[62]cite-ref-63[63]cite-ref-64[64] Allerdings sollten Regierungen Arbeitnehmern helfen, die durch die damit einhergehenden Effizienzsteigerungen der Wirtschaft ihren Arbeitsplatz verlören.cite-ref-65[65]
Bei der Bundestagswahl 2013 sprach sich The Economist mehrfach fĂŒr die CDU und Angela Merkel aus.cite-ref-66[66]cite-ref-5-67-0[67] Allerdings sieht sie Koalitionen mit der SPD kritisch und befĂŒrwortet stattdessen Koalitionen mit der FDP und den GrĂŒnen.cite-ref-5-67-1[67]cite-ref-68[68] Bei den britischen Unterhauswahlen hat The Economist die Labour Party (2005),cite-ref-69[69] die Conservative Party (2010 und 2015),cite-ref-70[70]cite-ref-71[71] und die Liberal Democrats (2017 und 2019)cite-ref-72[72]cite-ref-73[73] unterstĂŒtzt. Bei der PrĂ€sidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten hat die Zeitung sowohl republikanische als auch demokratische Kandidaten unterstĂŒtzt.cite-ref-74[74] Sie sprach sich fĂŒr Barack Obama,cite-ref-75[75]cite-ref-76[76] Hillary Clintoncite-ref-77[77] und Joe Bidencite-ref-78[78] aus.
The Economist befĂŒrwortet die ökonomischen Reformen von Margaret Thatcher und Ronald Reagan.cite-ref-79[79]cite-ref-80[80] Die Zeitung argumentiert dabei, dass Thatchers Transformation der britischen Wirtschaft hin zu freien MĂ€rkten, Privatisierung und Deregulierung sehr positiv gewesen sei und belegt dies mit makroökonomischen Kennzahlen.cite-ref-81[81]cite-ref-82[82]
Im Jahr 2008 bemerkte The Economist, dass Cristina FernĂĄndez de Kirchner, die damalige PrĂ€sidentin Argentiniens, jede Hoffnung auf VerĂ€nderung zerstöre und ihr Land in wirtschaftliche Gefahr und soziale Konflikte fĂŒhre.cite-ref-83[83] Die Zeitung forderte 1998 die Amtsenthebung von Bill Clinton.cite-ref-84[84] Nach dem Bekanntwerden des Abu-Ghuraib-Folterskandals forderte die Zeitung 2004 den RĂŒcktritt von Donald Rumsfeld.cite-ref-85[85] The Economist unterstĂŒtzte den Irakkrieg.cite-ref-86[86]cite-ref-87[87]
In einem Leitartikel zum 175. Jahrestag kritisierte The Economist AnhĂ€nger des Liberalismus dafĂŒr, den politischen Status quo zu schĂŒtzen, anstatt Reformen durchzufĂŒhren.cite-ref-6-88-0[88] Die Zeitung forderte die Liberalen auf, sich wieder fĂŒr mutige politische, wirtschaftliche und soziale Reformen einzusetzen: Schutz der freien MĂ€rkte, Land- und Steuerreformen in der Tradition des Georgismus, offene Einwanderung, Umdenken des Gesellschaftsvertrags mit stĂ€rkerem Schwerpunkt auf Bildung und eine Wiederbelebung des liberalen Internationalismus.cite-ref-6-88-1[88]
Auflage
FĂŒr die sechs Regionen Nordamerika, Vereinigtes Königreich, Kontinentaleuropa, Asien/Pazifik, Naher Osten/Afrika und Lateinamerika erscheinen unterschiedliche Ausgaben, die sich durch einzelne Artikel von regionalem Interesse, durch die Reihenfolge der Artikel, durch das Inhaltsverzeichnis und zum Teil durch die Titelseite unterscheiden.cite-ref-abc-29-1[29]
FĂŒr Deutschland wurde die wöchentliche Auflage im ersten Halbjahr 2017 mit 28.000 (einschlieĂlich digitaler Ausgaben) angegeben.cite-ref-media-30-1[30]
Indizes
The Economist verfĂŒgt ĂŒber eine Rubrik fĂŒr Wirtschaftsstatistik mit Daten wie BeschĂ€ftigungszahlen, Wirtschaftswachstum und ZinssĂ€tzen. Diese statistischen Veröffentlichungen werden in der britischen Gesellschaft und fĂŒr EntscheidungstrĂ€ger als relevant angesehen.cite-ref-90[90] The Economist veröffentlicht auch eine Reihe von Rankings, in denen Business Schools und UniversitĂ€ten miteinander verglichen werden. 2015 veröffentlichte die Zeitung ihr erstes Ranking von US-amerikanischen UniversitĂ€ten, wobei sie sich auf vergleichbare ökonomische Daten konzentrierten. Die Daten der Rangliste stammen vom US-Bildungsministerium und werden als Funktion des Mittleren Einkommens durch Regressionsanalyse berechnet.cite-ref-91[91]
Die bekanntesten Datenindizes, die The Economist veröffentlicht, sind unter anderem:
âą Der Big-Mac-Index: Ein MaĂ fĂŒr die Kaufkraft von WĂ€hrungen, das erstmals 1986 veröffentlicht wurde, unter Verwendung des Preises von Big Macs in verschiedenen LĂ€ndern.cite-ref-92[92] Der Index wird zweimal jĂ€hrlich veröffentlicht.cite-ref-93[93]
âą Der Demokratieindex: Ein MaĂ fĂŒr den Zustand der Demokratie in der Welt, erstellt von der Economist Intelligence Unit.cite-ref-94[94]
âą Der Glass Ceiling Index: Ein MaĂ fĂŒr die Gleichstellung von Frauen am Arbeitsplatz.cite-ref-95[95]
âą Der Index der sichersten StĂ€dte: Ein MaĂ fĂŒr die Sicherheit von GroĂstĂ€dten, ermittelt anhand der Mordraten.cite-ref-96[96]
âą Der Global Peace Index: Ein MaĂ fĂŒr die Friedfertigkeit von Nationen.cite-ref-97[97]
âą Der Rohstoffpreisindex: Ein MaĂ fĂŒr Rohstoffe wie Gold und Brentöl sowie landwirtschaftliche GĂŒter.cite-ref-98[98]
⹠Global Liveability Ranking, siehe StÀdterankings nach LebensqualitÀt
Weblinks
Commons
: The Economist
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Offizielle Website The Economist
Einzelnachweise
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